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Mo 7.3.2011
die busfahrt war ein wenig anstrengend. als wir dann in rio gallegos angekommen waren, mussten wir feststellen, dass es nach ushuaia nur ein bus pro tag gibt. und das nur morgens. also eine lange Tagfahrt. zuerst wollte ich nur weg. einfach weiter fahren, nicht rasten. doch roman hat mich dann überzeugt, dass es sicher auch für meinen rücken gut wäre wenn wir eine nacht hier bleiben, ein bisschen ausrasten und dann morgen weiterfahren. wir nahmen ein taxi zu einem nahem hostel und hatten glück, denn sie hatten ein zimmer für uns. flo und ich schliefen gleich mal wieder eine runde. als ich aufwachte war mein rücken wieder ganz schlecht. ich dachte vielleicht würde ein spaziergang helfen. wir spazierten also zum busbahnhof um tickets zu kaufen und kauften uns essen im supermarkt daneben. mein rücken tat so weh, dass wir uns für den heimweg wieder ein taxi nehmen mussten.
auch im hostal konnt ich dann nicht so richtig ruhe geben, weil luciano, der sohn der besitzer, ein 2-jähriger grobian, immer hinter flo her war.

Di 8.3.2011
wenn ich gestern geschrieben habe dass die busfahrt anstrengend war, so wusste ich noch nichts über diese. tagsüber zu fahren hat den vorteil zu sehen wo man hinfährt. das war zwar sehr schön, flo war aber dann nach 10 stunden schon ein bisserl arm. eigentlich war die fahrt aber sehr abwechslungsreich. wir mussten die chilenische grenze queren, was gleich mal 2 stunden gedauert hat, weil die chilenen sehr, sehr eigen sind was diese grenzsache angeht. dann mussten wir einer familie helfen deren auto auf dem dach lag, nachdem ein lastwagen der zu schnell in die andere richtung unterwegs war eine riesige staubwolke verursacht hat (die hälfte der strecke ist noch nicht asphaltiert). die fahrerein konnte die straße nicht mehr sehen und so landete das aute im straßengraben, der hier so steil ist, dass es das auto gleich ganz umgedreht hat. und mit einer fähre mussten wir auch fahren. also ales in allem ein echtes abenteuer. die fahrt duarte allerdings anstatt 10 stunden 13. das war dann schon sehr anstrengend muss ich sagen.
als wir dann in ushuaia angekommen waren hatte alle schon zu. weder eine touristinformation noch sonst etwas konnten wir ausfindig machen. zwei frauen am busbahnhof wollten uns ein hostal schmakchaft machen, das aber nur 4-er zimmer hatte. generell wollten wir das eh mal probieren, aber nach dieser busfahrt war ich nicht bereit es gerade jetzt zu tun. der busbahnhof leerte sich und wir wussten immer noch nicht wohin. nur wir und noch ein junger mann mit rucksack standen da. ich fragte ihn ob er wisse wo er hin wollte und er meinte er werde wohl auf den campingplatz fahren oder so. als dann endlich ein taxi stehen blieb, bat ich ihn uns doch mitzunehemn. max, kommt aus la plata, die hauptstadt der provinz buenos aires. er ist auf urlaub hier und will ein bisserl natur erleben. jedenfalls hat er dann gleich mit dem taxifahrer gesprochen und ihn gefragt ob er eine günstige unterkunft weiß. nachdem wir bei einem hostal waren, dass bereits voll war, fragte der taxifahrer über funk seine kollegen.so kamen wir zu unserem super apartement. roman schaute es sich an und meinte zu max da es noch ein extra bett im wohnzimmer gibt, wir also eh das schlafzimmer für uns haben, könnte er doch auch diese nacht bei uns schlafen. wer will denn schon um 23:30 noch ein zelt aufstellen...
flo fühlte sich von der ersten sekunde an wohl und erkundete gleich ganz alleine die ganze wohnung, kam zurück und erzählte...
mein rücken tut höllisch weh.

Posterous theme by Cory Watilo