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Esquel

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Wir sind endlich weg aus Chalten! Nach zwei Nachtfahrten und einem Tag in Comodore Rivadavia, sind wir in Esquel. Im Hostal angekommen, waren ich sehr froh duschen zu können. Dann legten Flo und ich uns nochmal hin. Roman tat das auch und ich begann mich von der Anstrengung der letzten beide Nächte im Bus zu erholen. Plötzlich hörte ich Roman hecktisch im Bett herumfuchteln. Da sagte er auch schon:"Du die haben Läuse" Flo war gerade eingeschlafen und ich wollte sie nicht wecken. Ums Kurz zu machen, es endete damit, dass der Besitzer die Polizei rief, nachdem wir uns weigerten irgendetwas zu bezahlen. Die meinte, es sei legetim etwas dafür zu verlangen, dass Flo und ich duschen waren... Na ja, wir waren ordentlich gefrustete und ROman war auf 180... Wir sind dann gleich ums Eck in ein anderes Hotel gegangen, das war zwar teurer, aber es hatte keine tiere im Bett. Mir war zum heulen zu mute... Ich glaub Roman auch ein bisserl. Wir waren total erschöpft von den Busfahrten und dann das. Als wir dann am Nachmittag spazieren gingen und schlechte Sandwiches aßn hatten wir beide ein bisserl heimweh und gemtlich genug. Ein bisschen versöhnt mich mit dieser wiedermal nicht sehr schönen Stadt der Spielplatz im Park. Der ist zwar wie immer sehr unkreativ, aber es funktioniert wenigstens alles. Am Nachmittag wollen wir eine Nootsfahrt für den nächsten Tag buchen, denn nur dann kann man die alten Bäume sehen, wegen der wir gekommen sind. Leider ausverkauft für den nächsten Tag. Das nächste Boot fährt erst übermorgen.Wir sind dann trotzdem am nächsten Tag in den Nationalpark gefahren. Zum grünen See (Laguna Verde). Dort haben wir uns am Anfang eines Weges absetzen lassen und stapften los. Ich hatte ja ein bisschen bammel vor diesem Tag. Wir würden viel gehen und ich hatte noch unseren letzten Ausflug in Chalten im Hinterkopf. Aber, es kommt ja immer anders als man denkt! Ich bin so glücklich gewesen! Es war ein wunderschöner Tag! Flo war die ganze Zeit so fröhlich! Sie hat die Trage voll akzeptiert. Roman war der Trageheld und hat sie den ganzen Tag getragen. Nur wenn sie selber gehen wollte, wir gegessen oder gespielt haben war sie draußen. Sonst saß sie schlafend oder fröhlich brabelnd in der Trage und genoss die Ausssicht. Ich war so erleichtert. Der Nationalpark selber ist sehr schön, aber man kann die großen Bäume, weswegen man hierherkommt eben nur sehen, wenn man das Boot nimmt. Roman war so euphorisch am Ende unseres Wandertages, dass er noch schnell in den Fluss sprang um sich abzukühlen. Brzzt. Der Tag hat mich mit der Trage und dem Wandern mit Flo versöhnt. Ein paar Schreckminuten erlebten wir noch, als der Bus, der eigentlich um 18.45 fahren sollte nicht und nicht kam und auch alle anderen die mit uns hergefahren waren, die wir in der Nähe des Abfahrtortes noch gesehen hatten weg waren. Ich hatte schon einen Plan, was ich ihnen alles für Namen geben wollte, da kam der Bus mit 20 Minuten Verspätung doch noch.

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