Wir haben uns entschieden Max in den Nationalpark zu begleiten. Er will für zwei Nächte dort bleiben und campen.
Wir nahmen einen Minibus, der uns an der Stelle ansetzte wo der Weg zu einem Mirador losging. Also stiegen wir aus und da war sie plötzlich: Stille. Ganz anders als ich es von zuhause vom wandern gewohnt bin. Für einige Momente war wirklich Nichts zu hören. Nahc einiger Zeit störte ein Auto die Stille und dann wieder Nichts. Beeindruckend. Ein total schöner Weg führte uns durch saftiges ganz dichtes hohes Gras zum Wald. Ein Knusperwald wie Roman sagen würde. Ich hatte das Gefühl Rotkäpchen müsste jederzeit um Eck kommen. Vogelgesang lie uns aufhorchen und nach den Quellen suchen. Erst da bemerkten wir das um uns hunderte von kleinen Vögel waren die die umliegenden Bäume nach Nahrung absuchten. Es muss so eine Art Specht gewesen sein. Flo war begeistert. Ich auch.Beim Aussichtsplatz angekommen versuchten wir mit selbstauslöser ein Foto von uns 4 zu machen und hatte riesen Spaß dabei wie man sieht...
Als wir uns dann auf den Weg zur Laguna Negra machten bekam Flo hunger. Also setzten wir uns auf ein Bankerl und machten Pause. Auf einer Bank ein paar Meter entfernt saß ein Argentinier und aß auch seine Jause.Ich hab es gar nicht so mitbekommen wie er hergekommen ist, aber auf einmal war da ein riesiger Carancho. Ein Falke und erbettelte sich etwas von der Jause des Argentiniers. Einerseits find ich es natürlich voll übel, dass die Tiere hier alle gefüttert werden von den Besuchern obwohl man immerwieder darauf hingewiesen wird dass man das nicht darf und soll und so aber andererseits, war es ein wahnsinn dieses Tier so nah beobachten zu können. Flo ist total ausgerastet. Sie ist dem Vogel, der fast so hoch war wie sie selbst. immer hinterher. der Vogel hat sie erstaunlich Nahe an sich herangelassen ist dann aber natürlich auch immer wieder weg. Es war ein herrliches Schauspiel. An der Laguna Negra angekommen hatte Flo dann keine Lust mehr und ich nahm sie ins Buzzidil. So schlief sie dann wirklich lange.Zun aufwachen hat sie sich einen zauberhaften Ort an der Laguna Verde ausgesucht das Gras war dort so saftig grün und ganz weich. Fast wie Moos. Max kletterte auf einem alten Steg rum und Flo gefiel das. uuberhaupt mag sie Max glaub ich mitlerweile sehr . Jetzt nimmt sie ja auch schon seine Hand zum gehen. So kommt man halt zu einem Onkel in La Plata. Wir machen uns wieder auf den Weg und Max macht ein paar zwischenstopps um sich mit Schildern zu fotografieren. Wir liefern ihn am Campingplatz ab und nehmen den nächsten Minibus nach hause. War komisch in eine leere Wohnung zu kommen. So ganz ohne Max...